An den vergangenen zwei Wochenenden fanden der Freiämtercup in Sarmenstorf sowie die Aargauer Meisterschaften im Vereinsturnen in Gränichen statt. Mit diesen zwei Wettkämpfen starteten die Jugendriegen von Sins und Oberrüti in die diesjährige Turnsaison.

Podestplätze am Freiämtercup

Die beiden Kleinfeld-Gymnastikgruppen des JuTu Sins haben beim Saisonauftakt noch etliches Steigerungspotential aufgezeigt. Die Bonsais zeigten dabei nebst dem neuen Afro-Look auch eine grosse Nervosität. Entsprechend gelang der Durchgang nicht wirklich optimal, insbesondere die Synchronität und die Harmonie liessen zu wünschen übrig, Nichtsdestotrotz zeigten alle Turnerinnen grosse Freude beim Turnen.Die Grossen starteten erstmals mit neuem Programm und Dress. Letzteres gefiel sehr, die Vorführung etwas weniger. Auch hier waren grosse Nervosität und Anspannung zu spüren. So gelang schliesslich auch nicht alles nach Wunsch und der Durchgang wirkte etwas verhalten. Der Lohn für die nicht optimalen Leistungen war schliesslich der 3. Rang für die Grossen mit einer etwas enttäuschenden Note von 8.87 und der 4. Rang für die Bonsais mit 8.78.

Gewohnt hektisch ging dieser Wettkampf auch für das GeTu Sins-Oberrüti über die Bühne. Obwohl der Freiämtercup immer an einem Freitagabend stattfindet, bewiesen die Mädchen, dass sie auch zu späterer Stunde eine solide Leistung abrufen können und so sicherten sie sich einen Vize- und zwei Meistertitel.

Kantonale Konkurrenz an den AVM

Mit neuem Elan ging es dann an die diesjährigen Aargauer Meisterschaften. Die Kleinfeldgymnastik wurde im Zeitplan ganz an den Schluss gestellt, so dass unsere Gymnastikturner/innen an diesem Sonntag nicht allzu früh aufstehen mussten. Nach einem gemeinsamen Einturnen in Sins wurden alle nach Gränichen chauffiert, wo die letzten Vorbereitungen begannen vom Schminken übers Einwärmen bis natürlich zum Konzentrieren auf den bevorstehenden Wettkampf.

Gegenüber dem Freiämtercup konnte erfreulicherweise eine klare Steigerung bei beiden Gruppen festgestellt werden. Die Bonsai belegten mit einer guten Vorführung und einer Note von 8.83 den 5. Rang und verpassten so den Final. Besser erging es den Grossen. Sie turnten ebenfalls klar besser als noch 10 Tage zuvor und erreichten eine Note von 9.11. Leiter und mitgereiste Sinser Zuschauer waren der Meinung, dass dies für die Finalqualifikation reichen sollte – was es dann auch wirklich tat: der 3. Rang berechtigte zur Teilnahme am Final. Aufgrund der Mehrfachstarts einiger Turnerinnen sowohl beim GeTu Sins-Oberrüti als auch beim JuTu wurde das Ganze nicht einfach und führte zu einigem Zeitdruck. Zu allem Überfluss hatten wir sehr kurzfristig auch noch den unfallbedingten Ausfall einer Turnerin zu verdauen, was die Stimmung nicht positiv beeinflusste. Trotzdem versuchten die Turnenden, im Finaldurchgang noch einmal alles zu geben. Die Müdigkeit war aber spürbar und der Durchgang gelang nicht mehr ganz so gut wie in der Vorrunde. Schliesslich reichte die Leistung aber für den 3. Schlussrang mit 9.09, worüber wir uns sehr gefreut haben. Dieses Ergebnis ist sicherlich eine Bestätigung, dass wir uns mit dem diesjährigen Programm in die richtige Richtung entwickeln.

Auch die GeTu-Girls standen bereits wieder früh morgens am Start. Den Minis war die Nervosität deutlich anzumerken und es schlichen sich einige Unsicherheiten ein, was den zweiten Zwischenrang bedeutete. Auch den Maxis gelang in der Gerätekombination kein fehlerfreier Durchgang und sie platzierten sich auf dem dritten Rang. Am Schulstufenbarren zeigten sie dann trotz bereits zunehmender Hitze einen sehr gelungenen Durchgang und die Freude, das neue Programm vor Publikum zu turnen, war den Mädchen anzusehen. Umso grösser war dann auch die Freude, über den Finaleinzug auf dem ersten Zwischenrang. Für alle drei Disziplinen galt es also erfreulicherweise im Final noch ein zweites Mal ernst. Die Minis konnten die kleinen Patzer vom Vormittag verbessern, obwohl sich an der Rangierung nichts mehr änderte. Die Maxis hatten verständlicherweise etwas mit der Hitze zu kämpfen, da man unter freiem Himmel turnte. Auch die kurzfristigen Ausfälle aufgrund diverser Verletzungen verunsicherten natürlich die Gruppe. In allen Disziplinen konnte man an der Rangierung nichts mehr ändern und so freuten sich die Minis über den Vizemeistertitel und die Maxis über den dritten Rang der GK und den Aargauer Meistertitel im SSB.

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