Ende Mai begann fürs GeTu Sins – Oberrüti die Wettkampfsaison mit dem Freiämtercup in Villmergen. Wegen vieler Absenzen sanken die Aussichten auf einen Spitzenplatz bereits im Voraus. Bei den maxis fehlten fünf Turnerinnen am Stufenbarren und so wirkte das Programmnicht mehr wie gewünscht. Umso mehr überzeugten die minis mit ihrem neuen Barrenprogramm und plazierten sich erstmals vor den älteren maxis. Schlussendlich reichte es ihnen zum zweiten Rang. Auch die Gerätekombination zeigte ihr sehr anspruchsvolles Programm zum ersten Mal den Wertungsrichtern. Die Nervosität war gross, denn wir wussten, dass vieles noch nicht sattelfest sitzt. Wir waren aber zufrieden mit der Leistung. Leider mussten wir einen Abzug wegen der Musik verkraften, was uns den ersten Rang kostete. So zogen wir, als erfolgsverwöhnte Truppe, eine eher durchzogene Bilanz.

Doch liessen wir uns davon nicht unterkriegen. Denn die kantonalen Meisterschaften standen eine Woche später auf dem Programm. Etwas verunsichert reisten wir nach Wettingen. Lief es besser? Können wir unsere Leistungen abrufen? Neben der Nervosität war die Vorfreude aber gross, denn man konnte fast vollzählig antreten. Den Start machte die Gerätekombination der maxis. Motiviert und gut vorbereitet zeigten die Turnerinnen was sie in den letzten Monaten hart trainiert haben. Und zwar so gut wie noch nie! Auch den Wertungsrichtern gefiel die Vorführung und taxierte sie mit einer hohen Note. Die Freude bei allen war gross. Jetzt noch einmal Vollgas am Stufenbarren. Und auch dort gelang ein guter, wenn auch nicht ganz fehlerfreier Durchgang. Mit der Höchstnote in dieser Kategorie war der Weg frei für den Final am Nachmittag.

Nun waren noch die minis in der jüngeren Kategorie an der Reihe. Sie wollten es unbedingt den Grossen nachmachen und ebenfalls in den Final der drei Besten einziehen. Mit einer guten Ausführung und viel Charm gelang ihnen dies problemlos. Und so durften die beiden Stufenbarrenvorführungen als Vorrundensieger und die Gerätekombination als Zweiter im Final antreten. Nach einer kurzen Pause hiess es gleich wieder anziehen, frisieren, einturnen und mental vorbereiten. Und trotz grosser Hitze und engem Zeitplan konnten sich alle Turnerinnen noch einmal motivieren. Der Sieg lag bei allen drei Gruppen in Reichweite. Dies wollte man unbedingt anstreben.

Alle gaben ihr Bestes. Nun hiess es warten auf die Rangverkündigung. Die Spannung war riesig. Dafür anschliessend die Freude um so grösser. Die maxis gewannen im Stufenbarren und in der Gerätekombination den Titel. Ein wenig enttäuscht mussten sich die minis von einem Verein geschlagen geben. Doch zwei Kantonalmeistertitel und ein Vizemeistertitel war wirklich ein sensationeller Erfolg! Herzliche Gratulation allen Turnerinnen sowie ihren engagierten Leiterinnen. Macht weiter so. Ebenfalls ein Dankeschön allen Fans, die uns so toll unterstützen.

 

 

 

 

 

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