Am vergangenen Wochenende haben sich die Jugendlichen der Turnvereine Sins und Oberrüti mit ihrer Konkurrenz gemessen und bereits Erfolge gefeiert, was für die Schweizermeisterschaften im Dezember bestimmt eine ideale Vorbereitung war.

Am Samstagmorgen hiess es für die minis des GeTu Sins-Oberrütis früh aufstehen, da sie bereits vor zehn Uhr am Nordwestschweizerischen Gerätewettkampf in Laufenburg ihr Programm zum Besten geben durften. Das frühe Aufstehen hat sich gelohnt und die gelungene Vorführung wurde mit der hohen Note 9.59 bewertet. Die Freude war sehr gross und bald war auch klar, dass sich die Minis über den ersten Platz ihrer Kategorie freuen durften.
Am Nachmittag galt es dann für ihre älteren Kolleginnen ernst. Die maxis zeigten zuerst ihr Gerätekombinationsprogramm. Einmal mehr zeigte die Truppe, dass sie die Trainingsleistung stark steigern kann, wenn es ernst gilt und so reichte es für die Note 9.42.
Nur kurz hatten die Mädchen Zeit zum Verschnaufen, denn bereits eine Stunde später starteten die maxis wieder am Stufenbarren. Auch hier machten die Turnerinnen einen sicheren Eindruck, auch wenn sich einige Fehler einschlichen. Mit einem grossen Abstand zum Zweitplatzierten durften sich dann die Stufenbarrenturnerinnen über den ersten Platz und die hohe Note 9.65 freuen. Die GK zählte zur selben Kategorie und erreichte den vierten Schlussrang.

Auch am Sonntagmorgen hiess es für die minis wieder: „Der frühe Vogel fängt den Wurm.“ Tatsächlich lohnte sich auch diesmal das frühe Aufstehen und die minis turnten sich am Luzerner Jugendcup in Emmenbrücke als Erstplatzierte in die Finalrunde. Also hiess es für die Jüngeren des GeTus im Final nochmals alles zu geben, um den Vorsprung zur Konkurrenz halten zu können. Mit einem sicheren Durchgang zeigten die minis, dass sie dieser Situation mehr als gewachsen sind und durften sich über den ersten Schlussrang freuen.
Am Nachmittag waren wieder die maxis am Zug. Zuerst versuchten sie sich am Stufenbarren in den Final zu turnen, in welchem die drei Besten nochmals turnen durften. Da aber die Barren- und Bodenturner heute in der gleichen Kategorie starteten wie der Schulstufenbarren, war eine starke Leistung gefordert, um den Final zu erreichen. Die Turnerinnen konnten die Fehler vom Vortag verbessern, jedoch schlichen sich einige neue ein. Trotzdem durften sie sich als Zweitplatzierte über den Finaleinzug freuen.
Kaum zum Durchatmen reichte die Zeit, denn fast unmittelbar nach dem SSB war die GK an der Reihe. Auch hier versuchte die Truppe die Leistung vom Vortag noch zu toppen. Mit der Note 9.30 war dies gelungen und auch die GK stand im Final. Wie gewohnt stressig für die Turnerinnen ging dann der Final über die Bühne. Zuerst versuchten die maxis mit der GK den knappen Vorsprung auf den Zweitplatzierten auszubauen und kurz darauf dasselbe am Stufenbarren, nur das hier der Erstplatzierte, ein Verein am Barren, ausser Reichweite war und der Fokus darauf lag, den Drittplatzierten, ebenfalls eine Stufenbarrengruppe, zu schlagen. Beides gelang und die Maxis freuten sich über den ersten Platz in der GK und den zweiten am SSB.
Die Freude der Turnerinnen und Leiterinnen war sehr gross und die Siegerehrung wurde ausgiebig genossen. Mit diesen tollen Erfolgen ist die Gruppe nun topmotiviert, die Zeit bis zu den Schweizermeisterschaften in Willisau am 2. und 3. Dezember, intensiv zu nutzen, damit sie auch dort Erfolge feiern dürfen.

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